TankTaler – Überblick & Meine Erfahrungen nach einem Monat

TankTaler – Überblick & Meine Erfahrungen nach einem Monat

Eingetragen bei: Meine Meinung | Zuletzt aktualisiert: 13. März 2017 | 0
6 Min. Lesezeit

HeyHo!

Heute hab ich mal etwas ganz anderes für Dich: Ein Bericht über ein Gadget, dass so ziemlich jedes Auto zum Smartcar machen kann. Wie das gehen soll, was das Gadget tut und auch, wie ich es finde, erfährst Du in diesem Artikel.

Wenn Du auch einen TankTaler Stecker haben willst, kannst Du dich gern anmelden. Über meinen Empfehlungslink erhältst Du gleich zum Start nochmals 2.000 TankTaler extra und hast somit ein Startguthaben von 2.500 Talern (= 2,50€)!

Was ist TankTaler?

Bei TankTaler handelt es sich um ein Produkt der ThinxNet GmbH in München. Das Produkt ist eine Kombination aus einem OBD-Stecker und einer App, die für Android und Apple Smartphones verfügbar ist.
Der Stecker ist ausgestattet mit Modulen, die helfen sollen, Dein Fahrverhalten zu analysieren und mit Deinem Smartphone zu kommunizieren. Einmal installiert, hast Du auf deinem Smartphone alle möglichen Informationen zu deinem Auto parat, wie z.B. die gefahrenen KM, Dein Batteriezustand und (bei manchen Autos) den Tankfüllstand.
Die Daten sind via VPN und https verschlüsselt und werden laut TankTaler nicht an Dritte weitergegeben – „Datenschutz made in Germany“ ist hier die Devise.

Doch TankTaler kann mehr, als Dir nur Basisinformationen zu Deinem Fahrzeug anzuzeigen: Bei jedem Parken wird die Parkposition via GPS gespeichert und an Dein Handy gesendet. Wenn Du vergessen hast, wo Du geparkt hast, kannst Du Dich mit Deiner gewünschten NaviApp zu deinem Auto navigieren lassen!
Außerdem wird der Verlauf jeder Fahrt mit GPS aufgezeichnet, sodass du im Nachhinein deine Strecke mitverfolgen kannst, sowie auch eine Art digitales Fahrtenbuch hast, welches sich auch als Excel-Sheet exportieren lässt.

Das wichtigste hab ich jedoch fast vergessen: Mit TankTaler bekommst du sogar Geld zurück und kannst beim Tanken sparen! Doch dazu später mehr 😀

Wie wird TankTaler installiert?

In jedem Auto ab Baujahr 2001 (in manchen erst 2004) muss eine sog. OBD II Schnittstelle in unnmittelbarer Nähe zum Fahrer installiert sein. Meist ist das im Fußraum des Fahrersitzes. Hier kannst du den Stecker einstecken. Zuvor wird in der App der auf dem Stecker stehende Code eingegeben und somit Smartphone und App verlinkt. Nun bist du bereit loszufahren.

TankTaler
Preis: Kostenlos
Der Hauptbildschirm der App mit Parkposition des Autos

 

Wie bekomme ich TankTaler?

Bei jedem Tankvorgang werden dir TankTaler im Wert von 2ct/Liter gutgeschrieben, die du dir im Nachhinein auszahlen lassen kannst.
Außerdem gibt es immerwieder neue Aktionen, mit denen du ebenfalls TankTaler verdienen kannst, wie z.B. TankTaler für jeden KM oder Partneraktionen wie das Durchführen einer professionellen Autowäsche.

Ein Beispiel für Kampagnen, die zum Zeitpunkt des Beitrages durchgeführt wurden

Ab 10.000 verdienten TankTalern kannst du diese in Gutscheine umwandeln, z.B. einen 10€ Gutschein von Amazon.
Ab 20.000 Punkten (20€) ist es auch möglich, Tankgutscheine zu bestellen.

Wenn du wissen willst, wie sich ThinxNet sowas leisten kann und dann den Stecker auch noch kostenlos verteilt, dann kannst du hier mehr über das Geschäftsmodell von TankTaler lesen.

Was sind deine Erfahrungen mit TankTaler?

Ich habe meinen Stecker nun seit ca. einem Monat (Start am 12. Juli 2016) und bin bisher positiv überrascht.
Zunächst habe ich mich für einen kostenlosen TankTaler beworben, da ich laut der Regionenfreischaltung in der passenden Region wohne. Wer nicht in der passenden Region wohnt, muss entweder Mundpropaganda betreiben oder sich einen Stecker selbst kaufen.
Nach 3-4 Wochen warten lag der Stecker dann in meinem Briefkasten und ich hab ihn natürlich gleich installiert, das war auch gar nicht schwer. Das einzige Problem: Der Stecker ließ sich nur mit großen Kraftaufwand in die Schnittstelle stecken, doch ich habe es schlussendlich geschafft.

Die Umverpackung sieht hübsch und hochwertig aus!

Dann kam die erste Fahrt mit dem TankTaler: Die Ernüchterung war groß, denn zwei Minuten nach Beginn der Fahrt wurde mein Stecker laut der App entfernt und zeichnete für den Rest der Fahrt nichts auf.
Beim nächsten Parken Stecker rein und raus und danach ging es dann wohl. Das ist mir leider häufiger passiert, sodass ich dachte, es liegt am Stecker. Doch irgendwann kam ich auf die Idee, mal etwas fester an dem Stecker zu rütteln: seitdem tritt das Problem nicht mehr auf, ich war also zu schwach xD

Abgesehen von diesen Problemen zeichnet der TankTaler wirklich zuverlässig die Fahrten auf. Super finde ich auch, dass man in der Übersicht zu einer Fahrt nicht nur die Strecke auf einer Karte sieht, sondern auch noch sehen kann, wann man wie schnell gefahren ist und wie schnell im Durchschnitt. Alles sehr interessante Infos ;D

Nach einem Besuch einer Tankstelle fragt mich die App auch, ob ich getankt habe und wie viel. Die Liter kann man leicht mit einem Slider anpassen und bekommt die Taler direkt gutgeschrieben. Sollte man mal nicht gefragt worden sein, kann man den Tankstellenbesuch auch leicht nachtragen und muss so also nicht auf Taler verzichten.

Hier eine Ansicht vom Fahrtenbuch der App
Insgesamt finde ich auch, dass die App sehr schön, aber auch übersichtlich gestaltet ist. Sie wirkt nicht überladen, aber hat trotzdem viele Funktionen. Die oben erwähnte Navigation zum Auto habe ich bisher noch nicht ausprobieren müssen, finde ich aber klasse, wenn man mal in einer Seitengasse geparkt hat, die man nicht wiederfindet.
Man kann außerdem jeden Ort, an dem man mit dem Auto stand, auch benennen, um den Verlauf übersichtlicher zu halten. Diese Funktion nutze ich auch sehr gerne. Außerdem lässt sich der Verlauf nach Ereignissen, Zeitpunkt im Kalender oder benannten Standorten filtern, um noch mehr Übersicht zu erhalten.

Eine nette Spielerei sind auch die verschiedenen Datensichten, die die App bietet. Ich habe euch dafür mal ein paar Screenshots gemacht:

In diese Datensichten schau ich auch gern ab und zu mal rein. Zum Tankfüllstand kann ich leider auch nichts sagen, da mein Auto nicht unterstützt wird. Aber naja, dafür hat man die Tankanzeige ja im Auto.

Fazit

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit TankTaler. Nach einer kleinen Eingewöhnungszeit hat alles recht gut funktioniert und ich finde es sehr spannend, nachzuvollziehen, wie mein Fahrverhalten die Tage war. Das man als Bonus Geld erhält, ist natürlich klasse. Bisher habe ich noch keine Auszahlung erhalten, aber das kann man nach der kurzen Zeit auch nicht erwarten. Wünschenswert für die App wäre für mich noch, dass mein Tankfüllstand ausgelesen wird (daran wird schon gearbeitet) und das der Kilometerstand genau ausgelesen wird und nicht anhand der Bewegungsdaten, die die App sammelt.

Ich würde den TankTaler auf jeden Fall weiter empfehlen!

Verfolgen Sabrina:

Studentin (Wirtschaftsinformatik)

Ich bin eine Studentin der Universität zu Köln, 20 Jahre alt und vielseitig interessiert. In meinem Blog schreibe ich über Themen, die mich interessieren wie die DIY-Kultur oder der Umgang mit dem Smartphone. In der letzten Zeit interessiere ich mich auch sehr für Sims 4 Mods, wofür ich einen eigenen Blog aufgemacht habe.

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