Buchrezensionen: ‚Untot‘ und ‚Lotta Wundertüte‘

Eingetragen bei: Meine Meinung | Zuletzt aktualisiert: 13. März 2017 | 0
4 Min. Lesezeit
Quelle: Lovelybooks

Hey Leute!
Es ist schon etwas her, dass ich mich zuletzt gemeldet habe. Auf Facebook habe ich noch groß verkündet, wieder schreiben zu wollen. Die Wahrheit ist, dass ich neben Schule und Freizeit und Freunde und Familie nicht so richtig Lust zum Bloggen finde. Vorbereitete Posts hab ich viele, die Lust zum Aufschreiben und bearbeiten eher weniger…. Deshalb versuche ich ab jetzt, mein Blog wenigstens in den Ferien weiter zu führen. Momentan sind in NRW Herbstferien, deshalb hoffe ich, dass ich diesmal ein bisschen Zeit für ein paar Posts finde 😉

Heute gibt es zwei Buchrezensionen, die eigentlich schon längst fällig sind, denn ich habe die Bücher Mitte August gelesen *schluck*…

1) BUCHBOTSCHAFTLER Kirsty McKay: Untot – Sie sind zurück und hungrig
Na toll! Eine Glatze, eine Narbe und 6 Wochen Koma. Als Bobby erwacht, ist bereits ganz Schottland zombifiziert und zur Sperrzone erklärt worden. Ausgerechnet in einem schottischen Krankenhaus festzusitzen, ist also eher ungünstig. Dass auch Alice und Pete dort untergebracht sind, ist zumindest eine gute Nachricht. Doch wo steckt Smitty? Und wieso hat Bobbys Mutter, die angeblich tot sein soll, verschlüsselte Nachrichten auf dem Handy hinterlassen? Die ungleichen Freunde müssen schnellstens hier weg. Denn die Untoten sind lernfähig und hungrig und verdammt gefährlich. Und sie sind nicht die Einzigen, die ihnen hinterher jagen …

Bei diesem Buch handelt es sich um einen Fortsetzungsband. Den ersten Teil habe ich nicht gelesen, konnte aber dennoch gut einsteigen. 😉
Dieses Buch fand ich interessant, weil es mal was anderes ist – klar, Zombies sind nichts neues, aber ich fand die Geschichte halt sehr nett aufgebaut. Der Schreibstil der Autorin verleitet zum Mitfiebern mit der Story – Leid tut mir nur, dass die arme Bobby eigentlich auf jeder zweiten Seite des Buches mit Zombies zu kämpfen hat, was mich nach einiger Zeit sehr gestört hat.
Dennoch – das Ende kam überraschend und nahm mich mit. Trotzdem habe ich nicht das Gefühl, unbedingt den ersten Teil lesen zu müssen.

Dieses Buch erschien am 23.08.2013 beim Chicken House Verlag und ist für 16,99€ zu haben. Zum Probelesen wurde mir dieses Buch netterweise von „Hierschreibenwir“ zur Verfügung gestellt.

 
2) VORABLESEN Sandra Roth: Lotta Wundertüte

Quelle: Vorablesen

Sandra Roth hat ein authentisches und liebevolles Buch über die ersten drei Jahre mit ihrer Tochter geschrieben: Lotta, drei Jahre alt, ein Schmoller, ein Schlawiner, blond, zickig, zäh, süß – und schwerbehindert.Wie lebt es sich mit einem solchen Kind? Ein ehrlicher, zutiefst berührender Bericht über Familie, Mut, Leiden und Lachen – und die Frage: Was zählt im Leben?

Es beginnt mit einer Rückblende: Herbst 2009, Sandra Roth ist im neunten Monat schwanger. Mit Lotta, einem Wunschkind, die Vorfreude der Familie ist groß. Doch bei einer Routineuntersuchung erfährt sie, dass das Gehirn ihrer Tochter nicht mit ausreichend Blut versorgt wird. Welche Konsequenzen diese Gefäßfehlbildung für das Leben von Lotta haben wird, können die Ärzte nicht vorhersagen. »Lotta Wundertüte: Man weiß nie, was drin ist«, sagt einer. Lotta könnte ein »Rollstuhl-Baby« sein, so nennt das ihr zwei Jahre älterer Bruder Ben. Während er auch gerne einen Rollstuhl hätte, weil man dann nicht selbst laufen muss, setzen sich die Eltern mit anderen Fragen auseinander: Wie lebt es sich mit einem behinderten Kind in einer Gesellschaft, die alles daransetzt, Behinderungen und Krankheiten abzuschaffen? Wie reagieren Freunde, Nachbarn, Kollegen? Und was wird Lotta für ein Leben haben – eingeschränkt, ausgegrenzt? Oder angenommen und geliebt? Sandra Roth gibt einen Überblick der ersten drei Jahre mit Lotta, Jahre voller Kämpfe, Überraschungen, Leid und Glück, an deren Ende wir eine lächelnde Lotta im Kindergarten erleben. Ein Buch voll großer Fragen, das Mut macht, auch den schwierigen Momenten im Leben mit Optimismus und Humor zu begegnen.

 
Dieses Buch hat mich berührt und mir die Augen geöffnet – Bei mir in der Schule höre ich viel von Inklusion bei Behinderten oder Behinderungen generell, doch wie es für eine Familie ist, ein Kind mit einer Schweren Behinderung aufzuziehen, konnte ich mir nie wirklich vorstellen.
Sandra Roth bringt mit ihrem autobiographischen Roman diese Welt ein Stückchen näher an den Leser. Man erfährt von ihren Erlebnissen, Rückschläge und Erfolgen und – für mich das wichtigste – den Gefühlen und Gedanken bei so einer Situation. Die Autorin greift immer auf rhetorische Fragen zurück und der Leser fühlt sich sofort angesprochen.
Alles in allem macht mir das Buch klar, dass das Leben anstrengender sein kann mit einer schwerstbehinderten Tochter, aber das man genau so viel Glück erfahren kann wie mit einem nicht behinderten Kind. „Egal, Hauptsache gesund?“ – Nein, egal, Hauptsache glücklich!
Seit dem 15.08.2013 ist dieses Buch im Handel und kostet 18,99€. Zum Probelesen wurde mir dieses Buch netterweise von „Vorablesen.de“ zur Verfügung gestellt.

 

Was habt ihr in letzter Zeit so gelesen?
Verfolgen Sabrina:

Studentin (Wirtschaftsinformatik)

Ich bin eine Studentin der Universität zu Köln, 20 Jahre alt und vielseitig interessiert. In meinem Blog schreibe ich über Themen, die mich interessieren wie die DIY-Kultur oder der Umgang mit dem Smartphone. In der letzten Zeit interessiere ich mich auch sehr für Sims 4 Mods, wofür ich einen eigenen Blog aufgemacht habe.

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