Zucker und Süßstoff

Eingetragen bei: Lifestyle | Zuletzt aktualisiert: 9. März 2017 | 2
3 Min. Lesezeit

Hey Leute! 

Ich weiß ja nicht, wie es euch so geht, aber ich persönliche brauche immer ein kleines Projekt, damit mir nicht langweilig wird. Ich ende ungern als Fernseh-Zombie.
Mein Projekt Ordnung ist vorerst gestorben, weil ich die Lust verloren habe mir neue Konzepte aus der weiten Welt zu googeln.
Vielleicht zeige ich euch demnächst mal, wie ich mein neues Zimmer gestaltet hab. Ich nenne es dann „kreatives Streichen und Bettvorhänge“ 😀

Heute hab ich angefangen mich über Ernährung zu informieren, weil ich einen kleinen Ernährungsumstellungsplan für mich und meine Familie erstellen möchte. 

Wie man ja später immer feststellt ist das vieeeeel mehr Arbeit als man ursprünglich erwartet. Deshalb hab ich heute bloß ein paar kleine Regeln herauskristallisiert und mich über Zucker und Süßstoff schlau gemacht.

Hier die von einer Website geklauten meine gründlichst erforschten Regeln für die Fettverbrennung in Kurzform:

1. Kein Alkohol.  (belastet die Leber und behindert so die Fettverdauung)

2. Wenig Kohlenhydrate.  (Zu viel verringert die Verbrennung bis zu 35 %)
     -> Zucker durch Süßstoff ersetzen (spart Kohlenhydrate und Kalorien)

3. Die richtigen Öle verwenden. (mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie Omega-3-Fettsäuren; der Körper                                                        braucht diese essentiellen Fettsäuren, weil er sie nicht selbst herstellen kann;
                                                 zB. in Rapsöl oder Walnüssen)


Okay, viele sind es nicht, aber sie beziehen sich auch nur auf die Ernährung, die restlichen Richtlinien beziehen sich auf sportliche Tätigkeiten.

Zucker

Zuckerarten gibt es viele. Welche jedoch ist für eine gesunde Ernährung am besten geeignet?
Die Antwort: Saccharose, also einfacher Haushaltszucker.
Diese Zuckerart wird von Körper mit mehr Energieaufwand verdaut. Enzyme werden ausgeschüttet, der Zucker wird gespalten, ein Hormon wird ausgeschüttet, die Bauchspeicheldrüse wird angeregt, Insulin wird produziert und das Insulin arbeitet den Zucker aus der Blutbahn in die Zellen ab. Dadurch entsteht ein hoher Energieaufwand. Die Differenz zwischen aufgenommener Energie und verbrauchter Energie macht dann die eigentliche Aufnahme aus.

Fruchtzucker der am einfachsten verdauliche Zucker aber wird nur zu 10 % in den Körper aufgenommen. Die anderen 90% wandern dann in die Leber, die für die Entgiftung zuständig ist. Der Fruchtzucker regt nicht die Insulinproduktion an. Außerdem hemmt die Fructose das Hormon Leptin, das für das Sättigungsgefühl zuständig ist.
Fruchtzucker wird also wenig verwertet, belastet die Leber und sättigt nicht.
Damit ist aber nur der isolierte Fruchtzucker gemeint. Obst enthält daneben noch Ballaststoffe, wichtige Vitamine und andere Stoffe, die dem Körper gut tun.

Zum Kochen und Backen sollte also am besten Haushaltszucker oder Süßstoff verwendet werden. Zusätzlich gemieden werden sollte aber auch der Zuckeraustauschstoff „Fructose-Glucose-Sirup“ der in vielen Lebensmitteln steckt.

Süßstoff

Der Süßstoff mit den wenigsten Bedenken ist Stevia.
Er ist rein pflanzlich, hat keine Auswirkungen auf den Insulinspiegel und süßt bei praktisch null Kalorien. Leider hat er einen leicht bitteren Beigeschmack.
Ein weiterer Süßstoff, der allgemein als unbedenklich gilt, ist Xylit oder Xylitol. 
Er wird oft aus Maiskolben gewonnen und nur geringfügig chemisch verändert. Er hat jedoch einen geringfügigen Einfluss auf Den Blutzucker- und Insulinspiegel. 

Mein Fazit für heute: Ich hab mich in Fruchtzucker getäuscht. 

Geht das nur mir so?

(Links zu den Webseiten auf den türkisen Worten)

Verfolgen Ela:

Ich bin Studentin der Oecotrophologie (Ernährungs- und Haushaltswissenschaften) an der Hochschule Niederrhein und interessiere mich neben der Ernährung auch für den Zero Waste Lifestyle (Konsumverhalten), Mealprep, veganes und interkulturelles Essen, Horrorfilme, Basteln, Selbstfindung und Sport.
Mit meinen Beiträgen möchte ich euch inspirieren und über das ein oder andere Thema zum Nachdenken anregen.

2 Responses

  1. BlackDeep00

    Also mal eine kleine Analyse zu den ersten Punkten.

    1.Kein Alkohol. Es sollte eher heißen "Kein übermäßiger Alkoholkonsum".
    Denn es ist erwiesen, dass geringe Mengen Alkohol keineswegs schädlich sind, im Gegenteil, sie können sogar durchaus positive Einflüsse auf den Körper haben.
    2. Wenig Kohlenhydrate. Man muss sie nicht wirklich verringern, aber man sollte sie gut verteilen. Morgens braucht der Körper eher viele Kohlenhydrate, um Energie für den Tag zu bekommen. Auch Mittags sollte man Kohlenhydrate zu sich nehmen. Wer wirklich auf Kohlenhydrate verzichten möchte, der sollte dies wenn Abends tuen.
    Es gibt aber eine bessere Lösung. Anstatt 3 Mahlzeiten pro Tag, könnte man besser 5 Mahlzeiten zu sich nehmen, die dann natürlich in kleineren Portionen stattfinden.
    Durch kleinere Portionen kann der Körper mehr wichtige Nährstoffe aufnehmen.

    Und wie du selbst sagtest. Es ist nur auf die Ernährung bezogen.
    Was viele jedoch nicht wissen. Bevor sie ihre Ernährung umstellen, auch um abzunehmen, sollten sie erstmal ihr Trinkverhalten (von nicht alkoholischen Getränken) analysieren. Hier stecken meist die versteckten Kalorien!

    • jevali1

      @BlackDeep00

      Vielen Dank für deine Kritik 🙂
      Deine Punkte sind sehr einleuchtend und du hast auch Recht. Diesen Beitrag habe ich vor meinem Oecotrophologie-Studium verfasst (Ernährungs- und Haushaltswissenschaften).

      Durch deinen Kommentar habe ich gerade eine Überarbeitung auf meine To-Do Liste gesetzt. In der nächsten Zeit werde ich mal einen neuen Beitrag zum Thema Zucker und Süßstoff verfassen. Vielleicht sogar jeweils. Da ich durch das Studium einige Erkenntnisse dazugewonnen habe, dürfte das einiges an zusätzlichen Stoff für einen Artikel liefern 😉

      Liebe Grüße,

      Ela*

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