Zero Waste #7: Briefkastenaufkleber gegen Werbemüll

Eingetragen bei: Lifestyle, Tipps | Zuletzt aktualisiert: 11. Oktober 2017 | 0
3 Min. Lesezeit

Hey Du!

 

Ärgerst Du dich auch so oft über die vielen Werbeprospekte in deinem Briefkasten? Kostenlose Zeitung, der Flyer einer neuen Pizzeria, unzählige Werbeprospekte und dann auch noch halbjährlich eine kostenlose Ausgabe des regionalen Fußballvereins.

Alles Verschwendung von Ressourcen, die man mit einer winzigen Kleinigkeit verhindern kann.

In diesem Beitrag möchte ich Dir zeigen, wie auch Du dich davon befreien kannst.

 

Foto von einem Briefkastenaufkleber

Ein Briefkastenaufkleber

So einen hast Du sicher schon mal gesehen. Seitdem dieser an meinem Briefkasten klebt, habe ich nur noch in Ausnahmefällen Müll im Briefkasten. Hier und da ein Zusteller, der nicht lesen kann, aber im Großen und Ganzen fällt bei uns viel weniger Altpapier an.

Ich habe meinen bei einem Schlüssel-Macher gekauft und etwa 2,50 € bezahlt. Es gibt sie für Werbung und Zeitungen oder auch nur Werbung. Wenn Du ihn selbst machst, z.B. mit einem Etikettendrucker, kannst Du dir selbst aussuchen was Du noch bekommen willst.

 

Prospekt-Apps

Falls Du dich jetzt fragst, wie Du nun an die so wichtigen Angebots-Informationen kommst: Dafür gibt es Apps.

Ich verwende z.B. die „Marktguru„-App. Dort kann man seinen Standort eintragen und bekommt dann alle Prospekte für die Supermärkte in der Nähe in digitaler Form angezeigt. Es gibt dabei auch die Möglichkeit nach bestimmten Produkten zu suchen und die Angebote dafür miteinander zu vergleichen. Zum Teil lassen sich auch bestimmte Angebote in einer Liste speichern.

marktguru - Angebote & mehr
Preis: Kostenlos

Als Alternative gibt es z.B. noch „KaufDa“ und „MeinProspekt„. Die Funktionen der Apps kannst Du auch über deren Websites nutzen. Bei den Websites der Supermärkte lassen sich in der Regel die Prospekte auch online einsehen 🙂

MeinProspekt - Angebote App
Preis: Kostenlos

 

Liefer-Apps

Je nachdem in welchem Ort Du wohnst, kannst Du für Lieferdienste verschiedene Apps verwenden. Dafür gibt es „Lieferando„, „Pizza.de„, „Lieferheld“ etc. Am besten schaust Du, in welcher App dein Ort am besten vertreten ist.

Hast Du dich auch öfter mal mit deinen Freunden beim DVD-Abend drum gestritten, wer die Pizzeria anrufen muss? Mit einer App sparst Du dir einen Anruf und Du kannst zwischen Bar und Online-Bezahlung wählen. Das ist sehr praktisch, wenn man ein PayPal Konto besitzt.

Man könnte natürlich auch einfach dort die Auswahl checken und dann trotzdem anrufen 😉 So hast Du die Speisekarte dann eben in digitaler Form zur Hand.

 

Facebook-Seite oder Website deiner Stadt

Wenn Du zu den Menschen gehörst, die Angst haben, etwas zu verpassen und deshalb noch die Zeitung bekommen willst, dann könntest Du auf Facebook mal schauen, ob deine Stadt vielleicht ein eigenes Profil hat oder es Gruppen aus deinem Ort gibt. Wenn Du die Seite abonnierst oder der Gruppe beitrittst, solltest Du nichts mehr wichtiges verpassen 🙂

Manche Städte bieten auch einen Newsletter an. Diesen kannst Du, wenn er angeboten wird, über die Website deiner Stadt abonnieren.

 

Wie Du siehst lässt sich schon mit einem kleinen Aufkleber eine Menge Müll sparen. Die Informationen, die Du sonst über die Werbung erhalten hast, findest Du übersichtlich und leicht in Apps und auf Websites.
Verfolgen Ela:

Ich bin Studentin der Oecotrophologie (Ernährungs- und Haushaltswissenschaften) an der Hochschule Niederrhein und interessiere mich neben der Ernährung auch für den Zero Waste Lifestyle (Konsumverhalten), Mealprep, veganes und interkulturelles Essen, Horrorfilme, Basteln, Selbstfindung und Sport. Mit meinen Beiträgen möchte ich euch inspirieren und über das ein oder andere Thema zum Nachdenken anregen.

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