Zero Waste #6: Wattepads

Zero Waste #6: Wattepads

Eingetragen bei: Lifestyle | Zuletzt aktualisiert: 7. Mai 2017 | 0
3 Min. Lesezeit

Hallo meine Lieben!

 

Sicher kennt ihr das: Man hat sich mal eben abgeschminkt, das Gesichtswasser aufgetragen… und schon liegen 3 Wattepads im Mülleimer. Da das einfach zu unserem Alltag gehört (zumindest bei den Frauen), häuft sich eine Menge Müll an.

 

Auf Pinterest hab ich vor Ewigkeiten mal genähte Pads gesehen und eines abends dann beschlossen, dass ich diese Wegwerf-Geschichte nicht mehr mitmachen will! Deshalb hab ich mir kurzerhand selbst welche genäht und für euch das Ganze in einer Foto-Anleitung festgehalten 🙂

 

 

 

Was ihr braucht:

Baumwollstoff (Meiner war von Ikea für 2€ der Meter. Ihr könnt aber auch weicheren Stoff verwenden.)

Stoffschere

1 Wattepad (für die Größe)

Zirkel

Garn (Ihr könnt jede Farbe nehmen, die euch gefällt. Bunt ist etwas mehr Arbeit, aber sieht sicher toll aus! Ich habe eine neutrale Farbe gewählt, weil ich es schlicht mag 🙂 )

vorzugsweise eine Nähmaschine (man kann sie sicher auch von Hand nähen, aber dann braucht ihr ewig)

evtl. Stecknadeln

 

Schritt 1: Kreise zeichnen

Mit dem Zirkel zeichnet ihr Kreise auf den Stoff. Vergrößert den Radius um ca. 1 cm, damit ihr genügend Spielraum zum umnähen habt und die Pads nicht zu klein werden. Zeichnet die Kreise am besten versetzt, um den Stoff bestmöglich zu nutzen. Ich hab die Mitte auf dem Wattepad mit einem Punkt markiert (nach Augenmaß).

 

Schritt 2: Ausschneiden

Schneidet mit einer Stoffschere die Kreise aus. Meine Stoffschere ist einfach eine normale Bastelschere, die ich für nichts anderes als Stoff verwende. So bleibt sie lange scharf.

 

Schritt 3: Aufeinander nähen und wenden

Näht jeweils 2 Stoffkreise aufeinander. Ihr könnt sie in der Mitte mit einer Stecknadel fixieren, bei mir ging es aber auch super ohne. Lasst eine etwa 2 Finger breite Öffnung, damit ihr sie gleich wenden könnt.

Schritt 4: Umstecken

Klappt die Enden der Öffnung ein. Ihr könnt zur Unterstützung auch Stecknadeln verwenden.

 

Schritt 5: Fixieren

Stellt die Nähmaschine auf den Zick-Zack-Stich (oder wie der heißt, ihr seht es ja auf dem Bild). Ihr könnt auch den normalen Stich verwenden, so sind die Nähte allerdings etwas flexibler und es sieht einfach besser aus. Ich habe den ersten mit geradem Stich probiert. Wenn man aber so begabt ist, wie ich, wird die Naht aber nicht rund oder zu weit in der Mitte. Mit zick-zack ging es einfach leichter.

Jetzt näht ihr die Öffnung zu und fixiert den Rand indem ihr einmal komplett rumgeht.

 

Zugegeben, er ist nicht ganz rund, aber das ist eben Übungssache! Ich habe mir ca. 20 Stück genäht, davon sind einige ganz gut geworden.

 

Schritt 6: Waschen

Anschließend hab ich sie in ein Wäschenetz gegeben und auf 60°C gewaschen. Baumwolle kann ruhig in die Kochwäsche, hat aber die nette Eigenschaft beim ersten Waschen noch etwas einzulaufen. Durch die Fixierung mit dem Zickzack hielt es sich in Grenzen.

Zum Trocknen durften die Pads auf meinem Wäschereck abhängen 😀

Die trockenen Pads hab ich in ein Wattepad-Glas gegeben. Meins ist aus Glas und von Woolworth, für ca. 2€. Aber es gibt sie auch aus Kunststoff bei DM und Rossmann, soweit ich weiß.

Sicher kann man sie auch aus weicherem Stoff nähen, wem Baumwolle zu hart ist! Mir war wichtig, dass sie in die Kochwäsche können und frei von Mikrofasern (Kunststoff) sind.

Viel Spaß beim Nachmachen!

Verfolgen Ela:

Ich bin Studentin der Oecotrophologie (Ernährungs- und Haushaltswissenschaften) an der Hochschule Niederrhein und interessiere mich neben der Ernährung auch für den Zero Waste Lifestyle (Konsumverhalten), Mealprep, veganes und interkulturelles Essen, Horrorfilme, Basteln, Selbstfindung und Sport. Mit meinen Beiträgen möchte ich euch inspirieren und über das ein oder andere Thema zum Nachdenken anregen.

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