Ordnung im Kopf

Eingetragen bei: Lifestyle, Tipps | Zuletzt aktualisiert: 9. März 2017 | 0
4 Min. Lesezeit

Kennt ihr das, wenn euch 1000 Dinge im Kopf rumschwirren und es einfach zu viel wird um an alles zu denken? Ich muss noch DIES und DAS erledigen, ich muss noch an DIESES und JENES denken, ich muss mich bei DEM und DEM ANDREREN melden und, oh Gott, DAS muss noch erledigt werden und DAS steht ja noch an, aber DAS hatte ich doch auch noch vor!

Jetzt kommen noch die Ferien und man hat so einige Ideen, was man machen möchte, verabredet sich mit vielen Leuten zu unbestimmten Daten, weil ja alles noch nicht geplant ist. Aber mal gemacht werden muss es trotzdem. 
Mir geht es jedenfalls manchmal so. Wenn mir alles über den Kopf wächst. 
Früher hab ich dann das gemacht:
Alles absagen und mich für 2 Tage in meinem Zimmer verkrümeln und Sims 2 spielen. ( Da läuft wenigstens alles wie ich es will!)
Jetzt hab ich noch eine Lösung gefunden: 
Alles aufschreiben und dann ordnen, planen und durchführen.


Und so geht’s:
Alles aus dem Kopf zu kriegen erleichtert einem zumindest das denken und schaltet den Schutzreflex aus, alles zu blockieren. Denn wenn einem alles zu viel wird, will man erstmal gar nichts mehr. 
Ich persönlich nehme mir dafür ein klein bisschen Zeit für mich. Wenn einem der Stress zu viel wird, sollte das auch höchste Zeit dafür sein!
Ich mache es mir abends auf meiner Couch bequem, zünde ein paar Kerzen an und atme ein paar Mal tief durch. Wenn ich dann ein wenig runtergekommen bin, schreibe ich ALLES auf, was mir in den Sinn kommt. Kreuz und quer, Hauptsache raus! Wirklich alles. Nehmt euch ruhig länger als eine halbe Stunde dafür Zeit. Wenn ich dann gar keine Gedanken mehr im Kopf habe, schaue ich mir meine(n) Zettel an und unterteile erstmal in „To-Do“, „Gedanken“ und „Seelenprobleme“. 
Das ist eine kurze Liste (!)
Was unter „To-Do“ gezählt wird, verteile ich auf meine Eisenhower Matrix (findet ihr hier). Das wird nachher dann auch nach dem Schema abgearbeitet. 
Danach nehme ich mir die „Gedanken“ vor. Darunter können Ideen zählen, die man gerne umsetzen möchte oder auch nur Gedankenbruchstücke, die gerade einfach so ins Hirn geschossen kamen. Auch Dinge, die einem gerade Sorgen bereiten, aber nicht allzu große, kann man darunter zählen. 

Das wichtigste und für euren Zustand verantwortlich sind die „Seelenprobleme“ oder auch die „Stressfaktoren“. Es sind die Dinge, mit denen ihr euch momentan am meisten beschäftigt. Ärgert euch etwas? Habt ihr Schuld an etwas? 

Dinge, die ihr ändern könnt, solltet ihr anpacken (unbedingt!). Wenn ihr euch nicht bereit fühlt, dagegen anzugehen, oder es nicht möglich ist, solltet ihr euch zumindest mit dem Gedanken intensiv auseinandersetzen. Dadurch verarbeitet ihr die Situation, das, was nicht passt.
Ich kann euch aus Erfahrung sagen, dass es mit jedem Tag leichter wird, damit klar zu kommen. Wenn euch jemand Unrecht getan hat und es zwecklos ist, mit der betroffenen Person darüber zu reden (sonst ist Reden immer gut) oder sich zu behaupten, dann bereitet euch das Unbehagen. Aber jeder von euch, der stark genug ist, über sich, seine Situation und über das, was nicht passt, nachzudenken, der besitzt ebenfalls die Stärke, damit klar zu kommen. Die Gefühle sind am Anfang überwältigend, schlimm, rauben euch die Nerven. Aber wenn ihr nichts daran ändern könnt, werden diese Gefühle verblassen. Es wird besser  🙂 
Wenn ihr die Notizen ordnet, macht es auf getrennte Zettel, damit ihr eine gewisse Ordnung da rein bekommt. 
Sobald alles geordnet ist, könnt ihr anfangen zu planen. Ich würde allerdings diese Kopfleere erst einmal genießen und mir darum erst morgen Gedanken machen.

Ihr habt nun alles vor euch, könnt es sehen. Es verschwindet nicht. Schaut euch den ersten Zettel an, erkennt ihr das Chaos? Wie sollt ihr denn ohne Hilfe an alles denken, vor allem, wenn es meist einfach kreuz und quer kommt? Das Ordnen schafft euer Gehirn in solchen Momenten einfach nicht alleine. Mit dieser Methode könnt ihr euch dabei selbst helfen.

Diese Methode solltet ihr am Abend anwenden, denn danach haben keine Gedanken mehr eine Chance euch das Einschlafen zu versauen 😉

In der Hoffnung, euch etwas Nützliches mitgegeben zu haben,

Eure Ela 🙂

Verfolgen Ela:

Ich bin Studentin der Oecotrophologie (Ernährungs- und Haushaltswissenschaften) an der Hochschule Niederrhein und interessiere mich neben der Ernährung auch für den Zero Waste Lifestyle (Konsumverhalten), Mealprep, veganes und interkulturelles Essen, Horrorfilme, Basteln, Selbstfindung und Sport. Mit meinen Beiträgen möchte ich euch inspirieren und über das ein oder andere Thema zum Nachdenken anregen.

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