Muffinexperimente

Muffinexperimente

Eingetragen bei: Kochen, Lifestyle | Zuletzt aktualisiert: 14. März 2017 | 1
4 Min. Lesezeit

Hey Leute!

Meine Mutter hat Geburtstag und feiert auch, und ich habe die entsprechenden Muffins dazu gemacht. Passend dazu hat mir meine Mutter ein Muffinbackform für 12 kleine Muffins geschenkt.
Ich habe mich dazu entschlossen, mir ein Grundrezept für 12 Muffins herauszusuchen und dieses abzuwandeln, sodass ich 3 Sorten Muffins machen kann, ohne ständig das Rezept zu wechseln. Hier möchte ich euch berichten, wie das ganze geklappt hat. Das Grundrezept habe ich übrigens von hier, aber ich habe sowohl die Zubereitung, als auch die Zuckermenge verändert.

Für den Grundteig habe ich benötigt:

  • 240 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 80 g Zucker
  • 60 ml Sonnenblumen- oder andere Pflanzenöl
  • 1 Ei
  • 125 ml Milch

Zubereitung:

Zuerst mischt ihr die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Salz und Backpulver) in einer großen Schüssel. Danach schlagt ihr ein Ei in einer kleineren Schüssel auf und rührt es mit einer Rührmaschine (Schneebesen) kurz schaumig. Fügt jetzt Milch und Öl hinzu und vermischt das Ganze kurz. Zuletzt gebt ihr die flüssige Mischung zu den trockenen Zutaten und vermischt diese von Hand (!) mit einer Gabel oder einem Teigschaber. Jetzt ist der Teig fertig.

Streicht nun die Vertiefungen eurer Muffinform mit Fett ein oder setzt in jede Mulde ein Papierförmchen.Wer keine feste Muffinbackform hat, kann diese auch nur in den Papierförmchen backen. Allerdings haben sie dann nicht diese schöne Muffinform, wie sie jeder kennt, sondern sie fallen unschön zur Seite.

Nachdem ihr die Vertiefungen zu höchstens 2/3 mit Teig gefüllt habt, könnt ihr diese für 20 Minuten in den vorgeheizten Backofen schieben. Ich habe meine Muffins bei 160°C und Umluft gebacken. Jedoch variiert die Hitze oder Backzeit je nach Ofentyp.

Nach dem Backen solltet ihr die Muffins erstmal 5 min. im geschlossenen Ofen ruhen lassen und sie dann aus der Form lösen. Am besten eignet sich dafür ein Esslöffel, so kann man die Muffins leicht aus der Form hebeln.

Tipps:  Mit den Papierförmchen könnt ihr nicht nur beim Backen Fett sparen, sondern auch später eure Muffins besser aus der Form lösen.

Bevor ihr die Muffins vielen Leuten anbietet oder verschenkt, backt erstmal testweise!

So und nun zu meinen Variationen.
Zu allererst habe ich versucht, Zitronenmuffins zu backen.
Dafür habe ich mir getrocknete, abgeriebene Zitronenschale gekauft und diese in die trockenen Zutaten gemischt. Zusätzlich habe ich 50 ml Zitronenlimo, 100 ml Milch und eine Flasche Zitronenaroma zu der flüssigen Mischung hinzugefügt.
Nach dem Backen und Auskühlen hat meine Mutter sie noch mit Zitronenguss verziert. Diesen mischen wir immer aus Puderzucker und Zitronenkonzentrat.
Einfach nach Gefühl zusammenmischen, aber mit der Flüssigkeit sehr sparsam umgehen! Sonst passiert euch dasselbe wie meiner Mutter: Der Guss wird zu flüssig. Wem das zu Zitronig ist, kann etwas Wasser zum Mischen verwenden.
Für Schokomuffins habe ich den trockenen Zutaten 1/4 Tasse Kakaopulver hinzugemischt und dem fertigen Teig noch 100 g Schokoraspeln untergerührt.

Der Teig sieht dann etwas fremdartig aus, aber die fertiggebackenen Muffins können sich ganz gut sehen lassen. ;D

Als letztes und ich fand schwierigstes habe ich noch Vanille-Regenbogenmuffins gemacht.
Dazu habe ich Vanillepuddingpulver zu den trockenen und Bourbonvanillearoma zu den flüssigen Zutaten gemischt. Den fertigen Teig habe ich auf drei Müslischüsseln verteilt und mit blauer, roter und grüner Lebensmittelfarbe eingefärbt. Danach habe ich in jede Vertiefung ein bisschen von jeder Teigfarbe gefüllt.
Da ich Angst hatte, die Muffins würden durch zu langes Rühren nicht mehr aufgehen, habe ich hier dem Teig noch etwas Natron hinzugefügt und es hat aus funktioniert. Ich hätte nur dem Teig mit etwas mehr Lebensmittelfarbe einfärben sollen, weil die Farben (vorallem Rot!) beim Backen verblasst sind.
Bis auf die Schokomuffins habe ich noch keinen probiert und bin auf heute Abend gespannt!

Wie würdest du deine Muffins variieren?

EDIT: Geschmacklich ließen meine Regenbogenmuffins zu wünschen übrig. Sie sahen zwar sehr witzig aus, aber haben nur süß geschmeckt und kaum nach Vanille. Einfach nur wie Muffin. Die Schokomuffins waren geschmacklich sehr gut und hatten eine schöne Farbe. Obwohl ich kein Natron verwendet habe, hatten sie eine schöne Form. Die Zitronenmuffins sind mit dem Guss durchgeweicht, dieser hätte sehr viel dicker sein müssen. Trotzdem waren sie lecker Zitronig.

Regenbogenmuffin Querschnitt

 

FAZIT: Alle Muffins sind insgesamt etwas trocken geworden und hatten nicht immer den gewünschten Geschmack. Ich backe lieber wieder nach richtigen Rezepten, anstatt frei Schnauze abzuwandeln.

Verfolgen Sabrina:

Studentin (Wirtschaftsinformatik)

Ich bin eine Studentin der Universität zu Köln, 20 Jahre alt und vielseitig interessiert. In meinem Blog schreibe ich über Themen, die mich interessieren wie die DIY-Kultur oder der Umgang mit dem Smartphone. In der letzten Zeit interessiere ich mich auch sehr für Sims 4 Mods, wofür ich einen eigenen Blog aufgemacht habe.

Eine Antwort

  1. […] Mutter hatte, wie hier schon bekannt gegeben, letztens Geburtstag. Natürlich konnte ich meiner Mutter nicht einfach so […]

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