Alternative zum Piercing?

Eingetragen bei: Lifestyle, Tipps | Zuletzt aktualisiert: 9. März 2017 | 0
2 Min. Lesezeit

Wer hatte nicht schonmal den Wunsch, sich ein Piercing platzieren zu lassen, weil er es bei jemandem gesehen und unglaublich schön fand? Man möchte es unbedingt haben, aber das mit dem stechen ist so eine Sache. Wer, so wie ich, Angst vor Nadeln oder Schmerzen hat, der überlegt es sich doch ganz schnell nochmal anders. Andere wollen so einen Körperschmuck einfach nicht für ewig haben. Klar, man kann sie rausnehmen, aber in den meisten Fällen bleiben Narben, die die Jugendsünde dann verraten.
Dann gibt es natürlich noch diejenigen unter uns, die überhaupt kein Problem mit der Haltbarkeit oder der Angst vor dem Schmerz haben.
Aber für solche Mimöschen wie mich, hab ich gestern mal was gegoogelt.

Meine erste Idee: Sekundenkleber.

Aber nachdem ich in einem Forum auf genau dieselbe Idee gestoßen bin, hab ich es dann doch wieder verworfen, denn das arme Mädchen, dass die Frage gestellt hat, wurde als dumm und naiv und total bescheuert dargestellt. Sie war 17 und wollte sich ein Bauchnabelpiercing ankleben, sodass es echt aussieht. Aber was sie (und auch ich) nicht wusste, ist, dass Sekundenkleber ätzend ist.
Na, es gibt nicht umsonst Google und solche Foren. Wieder was gelernt.

Neuer Versuch: sowas wie einen Hautkleber finden.

Und *tadaa*, es gibt ihn! Man benutzt ihn, um Strasssteinchen oder Kunstbärte etc anzukleben. Er heißt „Mastix“ und es gibt ihn in wasserlöslicher Variante oder etwas haltbarer. Erfahrungsberichte (wieder irgendwelche Foren) besagten, dass er bis zu einigen Tagen halten kann (in der unlöslichen Variante). Man sollte sich dennoch den Mastix-Entferner dazubestellen, um eventuelle Klebereste oder ihn vorzeitig zu entfernen. Kostenpunkt bei ca 5 Euro. U.a. gibt es ihn hier.

Wie ich darauf gekommen bin?

Nunja, ich wünsche mir ein Piercing auf dem Brustbein. Gestern war ich im Piercingstudio und hab mal nachgefragt, was für Möglichkeiten es gäbe. Um der Frau hinter dem Thresen anschaulich zu machen, wie es aussehen soll, habe ich mir 2 Steinchen auf mein Brustbein geklebt mit Wimpernkleber. Als sie mir erklärt hat, wie das gestochen würde, hab ich angefangen, meinen Wunsch vielleicht nochmal zu überdenken. Mein Vater hatte mir dann in die Ohren gelegt, ich solle mir die Steinchen doch immer so aufkleben.
Da Nagelsteinchen aber eher nach Fake aussehen und überhaupt nicht mit dem Original zu vergleichen sind, hab ich mir überlegt, man könnte doch Piercingkugeln an die Stelle kleben. Fehlte nur noch der geeignete Kleber. Aber den hab ich jetzt ja gefunden.

Aber ich schätze, man muss für sich selbst entscheiden, ob aufgeklebte Steine eine Alternative zum richtigen Loch in der Haut darstellen. Ich muss selbst zugeben, dass mein Zungenpiercing mir mehr Genugtuung gegeben hat..

Verfolgen Ela:

Ich bin Studentin der Oecotrophologie (Ernährungs- und Haushaltswissenschaften) an der Hochschule Niederrhein und interessiere mich neben der Ernährung auch für den Zero Waste Lifestyle (Konsumverhalten), Mealprep, veganes und interkulturelles Essen, Horrorfilme, Basteln, Selbstfindung und Sport.
Mit meinen Beiträgen möchte ich euch inspirieren und über das ein oder andere Thema zum Nachdenken anregen.

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