DIY: Ostereier aus Pappmaché

DIY: Ostereier aus Pappmaché

Eingetragen bei: DIY | Zuletzt aktualisiert: 18. April 2017 | 0
2 Min. Lesezeit

Hallo meine Lieben!

Eier gehören zu Ostern einfach dazu. Leider artet das mit den Eiern (zumindest in meiner Familie) immer zu einer überflüssigen Völlerei aus, so dass ich dieses Jahr die Hühnereier boykottiere und mir stattdessen eine andere Lösung überlegt habe.

Eier aus Pappmaché zu basteln ist nicht unbedingt neu, allerdings beruht so ziemlich jede Anleitung auf einem Ballon. Wer ein bisschen auf dem Blog liest, weiß: unnötigen Plastikmüll will ich auch nicht mehr produzieren.

Darum habe ich ein wenig gebastelt und getüftelt, um ein tierfreies und plastikfreies Osterei herzustellen.
Das Ganze basiert auf einem Papp-Konstrukt (ein paar Bilder sind noch mit Papier, das war der erste Versuch, Konstrukt war aber dasselbe) und einer Pappmaché-Schicht aus einem Taschentuch pro Ei. Die Eier können befüllt werden und machen die Ostersuche für die Kleinen (und Großen) noch spannender 🙂

Ihr braucht für 8 Eier:

Bastelkleber + Wasser + Pinsel
2 Bögen A 4 Pappkarton (perfekt um ungeliebte Muster aus dem Musterkarton-Block loszuwerden 🙂 )
9 4-lagige Taschentücher (ich verwende die Recycelten in Boxen von DM, da ist auch die Verpackung plastikfrei)
Schere
Etwas zum Befüllen
Unterlage
Acryl-Farbe oder Wasserfarbe zum bemalen
Geduld (meine wurden erst ab dem Dritten wirklich schön)

Auf manchen Bildern ist Papier aus dem ersten Versuch zu sehen. Ihr solltet Pappkarton verwenden, sonst fällt das Ei in sich zusammen.

Als erstes schneidet ihr den Karton in etwa 1 cm breite Streifen. Nehmt das Stück im Querformat. Pro Ei braucht ihr 5 Streifen.

Den ersten Streifen klebt ihr zu einem Ring zusammen, den zweiten quer darüber und einen dritten und vierten auch quer darüber (mit den Bildern wird es klarer).


Dann bestreicht ihr den fünften mit Kleber und klebt ihn unterhalb der Hälfte um die Streifen um die Ei-Form zu stabilisieren. Gebt nicht auf, wenn es beim ersten Mal nicht klappt, man bekommt nach und nach ein Gefühl dafür 😉

Das Konstrukt wird jetzt mit Pappmaché bedeckt. Dazu teilt ihr das Taschentuch in die 4 Lagen auf und schneidet es in kleinere Stücke. Den Bastelkleber mit Wasser 1:1 vermischen und mit einem Pinsel die Schnipsel auf das Ei bringen.
Das Ganze sollte jetzt ein paar Stunden trocknen.
Sobald es trocken ist, schneidet ihr das Ei ein und befüllt es. Ich habe Jelly Beans genommen, weil sie gerade da waren, aber ihr könnt auch Trockenfrüchte oder kleinere Schokoeier nehmen, ganz nach eurem Gusto.
Zum Verschließen braucht ihr wieder ein Taschentuch.
Nochmal trocknen lassen und bemalen. Seid beim Bemalen mit Wasserfarben etwas vorsichtig. Die Eier könnten an der Oberfläche etwas aufweichen. Versucht sie nicht zu sehr zu drücken, sonst habt ihr nachher verbeulte Eier.

Jaaa, ich bin kein Künstler. Ich bin sicher eure Eier sehen viel besser aus. Und wer genauso unbegabt ist wie ich, kann die Eier einfach unifarben anmalen 😉

Viel Spaß beim ausprobieren!

Verfolgen Ela:

Ich bin Studentin der Oecotrophologie (Ernährungs- und Haushaltswissenschaften) an der Hochschule Niederrhein und interessiere mich neben der Ernährung auch für den Zero Waste Lifestyle (Konsumverhalten), Mealprep, veganes und interkulturelles Essen, Horrorfilme, Basteln, Selbstfindung und Sport. Mit meinen Beiträgen möchte ich euch inspirieren und über das ein oder andere Thema zum Nachdenken anregen.

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